Home > TRAINING > Beratung vor dem Hundekauf

Augen auf beim Welpenkauf

Ein Hund als Familienmitglied ist der sehnliche Wunsch vieler Menschen. Doch Augen auf beim Welpenkauf, sonst steht Ihnen eine böse Überraschung bevor. So wurde gerade in Bayern bei einem ca. 8 Wochen alten Welpen aus einem östlichen EU-Land die Tollwut bestätigt. Unseriöse Züchter und Händler wollen das Mitleid von Tierfreunden erwecken und sie zum unüberlegten Kauf eines Tieres verleiten. Doch genau dieses Mitleid unterstützt den illegalen oder unseriösen Hundehandel. Tierbesitzer werden schnell mit plötzlicher Krankheit oder gar Tod des Tieres konfrontiert. Der schöne Schnäppchenkauf entpuppt sich als Falle. Die Bundestierärztekammer weist darauf hin, dass Welpen, die aus dem Kofferraum oder auf einem Markt angeboten werden, auf unseriöse Tierhändler hinweisen können. Derartige Geschäfte mit dem Tier gibt es auch in Deutschland. Die Welpen werden meist viel zu jung von der Mutter getrennt und am Herkunftsort weder tierschutzgerecht gehalten noch tierärztlich betreut. Sie sind meist unterernährt und krank und verursachen schnell hohe Behandlungskosten. Viele dieser Tiere sterben sogar an den gefürchteten Hundekrankheiten Staupe, Parvovirose oder Tollwut, weil sie, trotz Zusicherung des Händlers, nicht geimpft sind. Bei Tollwutverdacht wird die Tötung angeordnet, da Menschen gefährdet sind.

Beratung beim Tierarzt

Die Anschaffung eines Welpen will gut überlegt sein, betont die Bundestierärztekammer. Tierärzte in ihrer Umgebung stehen gerne beratend zur Seite. Achten Sie beim Kauf und der Übernahme eines Welpen darauf, dass das Muttertier anwesend ist und der Welpe beim betreuenden Tierarzt oder der Haustierärztin eine Gesundheitsvorsorge-Untersuchung und seine ersten Impfungen und Entwurmungen erhalten hat. Bereits in den ersten Lebenswochen sollte der Welpe gegen die wichtigsten Hundekrankheiten geimpft sein. Hier ist die Tollwutimpfung besonders wichtig. Lassen Sie sich durch die Tierärzte beraten, bevor Sie sich um den Kauf eines Welpen kümmern.

Auch bei uns können Sie sich telefonisch und kostenlos beraten lassen, bevor Sie sich für Ihren neuen Vierbeiner entscheiden. Sie erreichen uns in diesem Fall unter der Telefonnummer: 01756988270

Rasse-Welpen vom Züchter

Der Kauf eines Rasse-Welpen sollte nur bei einem vom Verband Deutscher Hundezüchter VDH anerkannten Züchter erfolgen, rät die Bundestierärztekammer. „Eine gute Alternative ist vielleicht auch ein Hund aus einem Tierheim“, so Professor Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer. Auch eine deutsche Handy- oder Festnetznummer ist kein Beweis für einen seriösen Züchter. Hier wird mit Prepaid-Handy und Kontaktpersonen (die mitkassieren) getrickst und dahinter stecken nicht selten Welpenfarmen, auf denen ohne Rücksicht und ohne Tierliebe nur um des Profit willens gezüchtet wird. Impfstoffe werden ungekühlt und verdreckt gelagert. Der Stempel im Ausweis ist häufig gefälscht. Auf den Hundemärkten in Polen kaufen die vermeintlichen „Züchter“ den Hund von gewissenlosen Händlern für 10 bis 50 Euro. Und schmugglen sie über die Grenze, um sie hier für 300 bis 600 Euro zu verkaufen. Was wie Service klingt – „Wir bringen Ihnen den Hund nach Hause“ – ist nichts anderes als der Versuch, die Herkunft zu vertuschen. So sehen die Käufer weder Elterntiere noch die Umgebung, in denen der Hund aufgewachsen ist. Die Einsparung beim Kauf legt man in der Regel wieder drauf. In Form von Tierarztkosten, Operationen und Verhaltenstherapien. Letzteres beruht auf der oft katastrophalen Haltung in den Welpenfarmen, denn hier werden Muttertier und Welpen in kleinen Plastikboxen gehalten. Auch werden die Welpen viel zu früh vom Muttertier getrennt, denn nur so kann die Mutter schnell wieder läufig und trächtig werden , um den nächsten gewinnbringenden Wurf zur Welt zu bringen. Außerdem muß der Händler damit rechnen, länger auf den Welpen zu „sitzen“ als geplant – und dann sollten sie zu guterletzt immer noch jung und süß aussehen, um sie an den Mann zu bringen.

Folgende YouTube-Videos zeigen die Machenschaften der illegalen Hundezüchter